2756556457050821109037674670658903645040292n.jpg
VO ÜS
Nicht von irgendwo
Wissen
W

Die Kraft im Saft: Immunstärkerdrinks, die es in sich haben

Feb. 26, 2024
Ohne unser Immunsystem wären wir ganz schön aufgeschmissen. Es ist unser Schutzschild nach Außen und nach Innen. Nach Außen wirken die weißen Blutkörperchen wie Soldaten, deren Hauptaufgabe darin besteht, unseren Körper vor Krankheitserregern wie Pilzen, Bakterien und Viren zu schützen. Für unsere Gesundheit ist es aber auch wichtig Fehlentwicklungen im Körperinneren zu neutralisieren. Damit die Leukozyten, wie die weißen Blutkörperchen auch genannt werden, gut "arbeiten" können brauchen sie verschiedene Vitamine und Nährstoffe. Diese nimmt der Mensch besonders durch Obst und Gemüse auf.
Vor allem gelbes, orangefarbenes, rotes und tiefgrünes Gemüse und Obst, ist reich an Nährstoffen und Vitaminen die das Immunsystem stärken, indem sie die Produktion der weißen Blutkörperchen anregen.
Ingwer ist ein wahrer Superheld unter den Hausmitteln. Das Vitamin C der Zitronen stärkt das Immunsystem und unterstützt den Körper so bei der Bekämpfung von Krankheitserregern. Auch der Honig wirkt antibakteriell und entzündungshemmend. Im Team sind Ingwer, Zitrone und Honig ein echtes Power-Trio zur Vorbeugung von Erkältungen. Vitamin C, Magnesium und Eisen machen Viren und Bakterien den Garaus. Die Schärfe des Ingwers wärmt von innen und die ätherischen Öle wirken antibakteriell, befreien die Atemwege und hemmen den Hustenreiz. Die wertvollen Vitamine und entzündungshemmenden Stoffe sitzen direkt unter der Schale. Deshalb: Schale mitkochen und zu Bio-Varianten greifen.

Ein Drink der schmeckt und den Körper entsäuert ist der Zitrone-Basendrink. Zitronen sind sauer und entsäuern den Körper. Wie soll das gehen? Die Zitrone enthält viele Fruchtsäuren. In 100 g frisch gepresstem Zitronensaft sind beispielsweise etwa 4500 mg Zitronensäure enthalten. Im Körper entstehen bei der Verstoffwechselung keine Säuren, sondern es bleiben die basischen Mineralstoffe übrig. Das ist das Geheimnis weshalb die saure Zitrone im Körper basisch wirkt. Die meisten Menschen sind übersäuert. In einer alkalischen Umgebung (pH-Wert 7,36 oder höher) können verschiedene Krankheiten und vor allem chronische Beschwerden erst gar nicht entstehen.

Rezepte für Immunstärker-Drinks:

Ingwer-Zitronen-Saft

Zutaten:
• 100 g Ingwer
• 2 Orangen
• 1 Zitrone
• 1 Apfel

Zubereitung:
Orangen- und Zitronensaft mit dem Apfel und Ingwer in einen Mixer geben und pürieren. Bei Bedarf ein wenig Wasser dazugeben. Den Saft in einer Flasche abfüllen und kühl lagern.
Haltbarkeit

Im Kühlschrank bis zu einer Woche haltbar.

Ingwer-Zitronen-Sirup gegen Viren & Bakterien

Zutaten:
• 300 g frischen Bio-Ingwer
• 200 g Honig
• 700 ml Wasser
• Saft und Schale von 5 Bio-Zitronen

Zubereitung:
Den Ingwer waschen und ungeschält in kleine Stücke schneiden. Zitronen dünn abschälen, so dass man nur die gelbe Schale bekommt, die voll ist mit ätherischen Ölen. Die abgeschälten Zitronen auspressen. Den Zitronensaft mit dem Honig gut verrühren beiseitestellen. Ingwerstücke und Zitronenschalen mit 700 ml Wasser in einem Topf ca. 20 Minuten bei kleiner Hitze köcheln lassen. Die Flüssigkeit durch ein Sieb geben. Die gekochten Ingwerstücke und Zitronenschalen entsorgen. Sirup abkühlen lassen. Dann mit Zitronen-Honig-Saft mischen, in eine saubere Glasflasche abfüllen und im Kühlschrank lagern. Ideal ist es, jeden Morgen eine kleine Menge pur oder mit warmem Wasser oder Tee verdünnt zu trinken. Das hitzeempfindliche Vitamin C bleibt am besten erhalten, wenn man den Sirup in Wasser oder Tee bis max. 60 Grad genießt. Achtung, der Sirup kann sehr scharf sein. Ein Esslöffel Ingwer-Zitronen-Sirup pro Tag reicht aus. Gut schmeckt er im Tee und ist durch die Wärme sehr wohltuend für den Hals.

Zitronen-Gurken Basendrink

Zutaten:
• 1 Zitrone
• 1/2 Gurke
• 1/4 Ingwerwurzel
• 1/2 Tasse Minzblätter
• 1/2 Liter Wasser

Zubereitung:
Die Zitrone, die Gurke und die Ingwerwurzel in dünne Scheiben schneiden und in das Wasser geben. Das angereicherte Wasser über Nacht stehen lassen und dann abseihen. Die Zutaten sollten aus biologischem Anbau stammen, unbehandelt sein und können bis zu dreimal wieder verwendet werden. Der Basendrink sollte täglich mindestens einmal, besser auch mehrmals eingenommen werden.
zum vorherigen Artikel
PEKO: Ein Kosmos an Möglichkeiten
zum nächsten Artikel
AMSA Verpackungen – Mehr als Kartons und Klebebänder